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Kunstraum Potsdam SCHIFFBAUERGASSE


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16.01.2015 bis 15.02.2015

Made in Potsdam

Birgit Cauer, Frauke Danzer, Dreimeterturm, Frank Gaudlitz, Carsten Hensel, Olga Maslo
Zum dritten Mal beteiligt sich der Kunstraum an dem Festivalformat "Made in Potsdam". Die Ausstellungsreihe versteht sich als Plattform für zeitgenössische Künstler, die in Potsdam leben oder arbeiten. In diesem Jahr sind im Kunstraum Arbeiten zu sehen von: Birgit Cauer, Frauke Danzer, Dreimeterturm, Frank Gauditz, Carsten Hensel, Olga Maslo.

Die Basis der Arbeit von Birgit Cauer ist die Steinbildhauerei. Stein ist für sie ein eigenwilliges, "lebendiges" Gegenüber. Sie verbindet in Installationen Steine mit verschiedenen Materialien zu größeren Systemen und stellt die Frage der Zuordnung zwischen organisch und unorganisch.

Frauke Danzer interessiert sich für Hybride, Zwischenbereiche, Grauzonen und das Undefinierbare. Durch Überschneidungen von unterschiedlichen Kategorien (Mensch/Tier, Schrecken/Schönheit) versucht sie die gewohnten Sehmuster zu brechen und für Neues zu sensibilisieren.

Die Installationen von Dreimeterturm leben von der Spontanität ihrer Entstehung. Ein Auftrag, ein Rahmen, eine Idee - das Hier und Jetzt, der Raum, der Alltag, die Erfahrungen sind ausschlaggebend, um Objekte zu entwerfen, die erkundet werden dürfen.

Frank Gauditz porträtiert Frauen aus Amazonien, die in einem männlichen Körper leben, die Insignien ihrer Weiblichkeit mutig präsentierend. Parallel inszeniert er Stillleben, in denen Fruchtarrangements durch tierische Fragmente aufgestört werden. Schönheit und Verletzlichkeit, Paradies und Qual stehen sich als Metapher für das Leben seiner Protagonistinnen gegenüber.

Carsten Hensel beschäftigt sich mit Gleichzeitigkeiten der Situationen. In experimentellen Performances bringt er sie miteinander in Berührung. Es entstehen künstlerische Formen des Grotesken, die er durchaus als Realismus- und Gesellschaftskritik versteht.

Olga Maslo zeichnet Linien mit Rohrfeder und Tusche, reduziert auf das Wesentliche, und genießt die Unmittelbarkeit des Augenblicks.

Die WASCHHAUS POTSDAM gGmbH bedankt sich bei der Landeshauptstadt Potsdam / FB Kultur und Museum und beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für die Förderung. Vielen Dank an die Märkische Allgemeine Zeitung für die freundliche Unterstützung.



Öffnungszeiten
des Kunstraum:

Mittwoch bis Sonntag
13 bis 18 Uhr

Waschhaus
Potsdam gGmbH

Schiffbauergasse 6
14467 Potsdam
Tel. 0331 27156-0
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